FAQs rund ums Bräunen

Freunde in der Sonne

Hartnäckige Bräunungsmythen – was ist an ihnen wirklich dran?

Ein schöner, gleichmäßig gebräunter Körper steht für viele Menschen für Gesundheit, Vitalität und jugendliches Aussehen. Deshalb möchten die meisten Menschen vor allem im Urlaub so richtig schön braun werden. Und da die Urlaubstage leider in der Regel ziemlich begrenzt sind, soll es auch so schnell wie möglich gehen. Außerdem versuchen viele Menschen schon zuhause vor dem Urlaub eine gewisse Grundbräune zu erlangen, damit man erstens im Urlaub nicht käseweiß im neuen Bikini dasteht und sich sofort als soeben angekommener Neuling am Badestrand outet, und zweitens, damit die vorgebräunte Haut dann im Urlaub in heißeren Gefilden nicht sofort einen schmerzhaften und unattraktiven Sonnenbrand bekommt.

Wir gehen also in diesem Beitrag einfach mal die gängigen Bräunungsmythen durch und suchen nach Antworten.

Wie wird man braun?

 Die vom Sonnenlicht erzeugten UV-Strahlen dringen in die Haut ein und werden dort absorbiert. Der von der Haut selbst eingeleitete Schutzmechanismus zeigt sich als die von vielen Urlaubern geschätzte Bräunung. Ob am Strand oder in den Bergen- wer im Urlaub nicht schön braun geworden ist, gilt in der Gesellschaft als nicht entspannt zurückgekehrter Reisender. Tatsächlich ist die Sonnenbräunung aber eine Reaktion des körpereigenen Immunsystems. In vielen Regionen der Erde haben die Menschen aufgrund der höheren Sonnenstrahlung deswegen eine dunklere Haut und ihre Pigmentierung wird schon mit den Genen weitervererbt.

Es gibt zwei verschiedene Arten der Hautbräunung.

1.Die kurzandauernde IPD Bräunung (immediate pigment darkening), die durch eine Neuanordnung des Melanins aufgrund der UV-Strahlen ausgelöst wird,

2. Die DT-Bräunung (delayed tanning). Sie entsteht durch UVA- und UVB-Strahlen durch eine stärkere Bildung von Melanin.

Das UV-Licht wird mit steigender Höhe in den Bergen immer intensiver, da weiter oben immer weniger Luftfeuchtigkeit zwischen Sonne und Haut besteht. )SIehe auch: Wird man in den Bergen schneller brauner?)

Auch am Wasser (Siehe auch: Unter Wasser braun werden) führt die Reflexion der Strahlen durch die Wasseroberfläche zu einer stärkeren UV Belastung. Hier muss man beim Bräunen besonders vorsichtig sein um einen Sonnenbrand zu vermeiden.

Wird man an warmen Tagen brauner?

Ob man braun wird oder nicht, hängt von der Stärke der UV-Strahlung, der man ausgesetzt ist, ab. Hierbei spielt der Winkel, in dem die UV-Strahlen auf den Körper treffen beispielsweise eine wichtige Rolle. Zudem ist auch die Höhe, in der man sich aufhält wichtig. Dementsprechend kann man auch im Frühjahr beim Skifahren in den Bergen, wenn ja immerhin noch Schnee liegt, sehr gut und vor allem schnell braun werden. Die Temperatur allein ist also ganz sich nicht der ausschlaggebende Faktor. Wenn Sie im Sommer ins Freibad gehen, spielt es beim Braunwerden auch keine Rolle, ob es 27, 30 oder 37 Grad sind.

Zudem kann man beispielsweise unter bestimmten Voraussetzungen an einem bewölkten Tag mindestens genauso braun werden, oder sogar brauner. Lesen Sie hierzu unseren Beitrag unter folgendem Link: Wird man auch an bewölkten Tagen braun? An einem bewölkten Tag sind die Temperaturen in der Regel niedriger, aber dennoch wird man braun.

Die Temperatur alleine ist also nicht ausschlaggebend.

Kommen Sonnenstrahlen durch ein T-Shirt oder andere Textilien?

Ja! Allerdings lässt nicht jedes Shirt gleichviel Sonnenlicht durchs Material. Ein normales Baumwoll Shirt lässt ca 5-10% der Sonnenstrahlen durch. Dies ist zu wenig um unter dem Shirt braun zu werden und führt somit zu „Tennisspielerbräune“ oder „Maurerbräune“.

Dann gibt es aber noch TanMeOn. Unsere T-Shirts ermöglichen es dem Träger auch unter dem Shirt braun zu werden. TanMeOn Shirts und Polos sind aus einem Porenmaterial, welches die Sonnenstrahlen zu über 30% an die Haut lassen.

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Material Sonnendurchlässigkeit %
Normal Shirt 5-10%
TanMeOn Shirts >30%

So können wir Bräunungsabdrücke und Tan-Lines vom T-Shirt auf ein Minimum reduzieren.

Wird man durch Wind braun?

Das ist natürlich völlig falsch, denn was uns braun werden lässt, das sind die UV-Strahlen. Man hält es lediglich durch den erfrischenden Wind länger in der Sonne aus, und wird somit am Ende brauner.

Dieser Mythos kommt auch daher, dass man an der Seeluft tatsächlich schneller braun wird, was aber nicht am Wind liegt, sondern an den Salzpartikeln in der Luft. Außerdem geht es am Strand immer schneller mit dem Braunwerden, da die Strahlen ja bekanntlich auch im Wasser reflektiert werden und er Körper somit mehr Strahlung ausgesetzt ist. Mit dem Wind selbst hat das allerdings überhaupt nichts zu tun.

Wird man im Schatten braun?

Ja, man wird ganz eindeutig auch im Schatten braun. Hierbei hängt es zum einen davon ab, wodurch der Schatten erzeigt wird. Handelt es sich beispielsweise um einen simplen Stoff-Sonnenschirm, so kann man schon mal davon ausgehen, dass durch diesen sowieso auch ein gewisser Prozentsatz an UV-Strahlen durchkommt. Ist der Schatten durch ein Betondach verursacht, ist der Schutz entsprechend besser und man wird weniger braun.

Außerdem hängt es auch noch davon ab, ob die UV-Strahlen durch bestimmte Umstände reflektiert und somit verstärkt werden, bzw. indirekt mit der Haut in Berührung kommen können. Dies ist vor allem in Wasser Nähe der Fall.

Als Faustregel mag dienen, dass bis zu 85 Prozent der Strahlungsintensität von Sand, Wasser oder Gebäuden reflektiert werden. Die Strahlung trifft deswegen nicht nur senkrecht von oben auf den Menschen, sondern auch horizontal. 

Wird man durch Glas braun?

Hierbei kommt es darauf an, von welchem Glas man spricht. Bei normalem Fensterglas, wie es beispielsweise bei Autofenstern und Hausfenstern verwendet wird, werden die UVB-Strahlen fast vollständig abgeblockt. Das heißt die Antwort auf die Frage: „Wird man durchs geschlossene Fenster braun“? ist erstmal mit „nein“ zu beantworten. Da die UV-B Strahlen für das Braunwerden verantwortlich sind, ist es also nicht weit her mit dem Braunwerden hinter normalem Glas. Es ist jedoch Vorsicht geboten, was die UV-A-Strahlen betrifft, denn diese gelangen problemlos durch das Fensterglas. Leider helfen diese nur bedingt beim Braunwerden, sondern sind ein wichtiger Faktor beim vorzeitigen Altern der Haut. Falten und Sonnenallergien können dann die unerwünschte Folge sein.

„Glas“ ist jedoch ein Überbegriff für eine Vielzahl von Feststoffen. Und da gibt es einige, die die UVB-Strahlen sehr wohl durchlassen. So z.B. Quarzgläser, oder Scheiben, wie sie im Solarium eingesetzt werden.

Wird man an bewölkten Tagen braun?

Man wird auch an bewölkten Tagen ganz eindeutig braun. Hierbei hängt es auch von der Art der Bewölkung ab. So wurde von Forschern zweifelsfrei erwiesen, dass man bei aufgelockerter Bewölkung sogar schneller braun werden kann, als an einem komplett sonnigen Tag. Der Bräunungseffekt an bewölkten Tagen wird vor allem in Wassernähe durch die Reflektion der UVB-Strahlen verstärkt. Für eingehendere Information zu diesem Punkt möchten wir auf einen unserer Beiträge zum Thema verweisen: Bräunen an bewölkten Tagen

Hilft es, die Haut im Solarium vorzubräunen?

Dies ist ein zweischneidiges Schwert, denn einerseits ist ganz sicher richtig, dass eine braune Haut nicht so schnell einen Sonnenbrand bekommt. Dafür sorgt das durch die Bräune aufgebaute Melanin. Aber auf der anderen Seite verursacht das Solarium andere Lichtschäden, so dass sich eine Person, die sich zunächst im Solarium vorbräunt und dann noch so richtig lange in die pralle Sonne knallt, länger den schädlichen UV-Strahlen aussetzt als eine Person, die sich vorher nicht auf die Sonnenbank legt.

Die Haut altert somit schneller und sie wird unterhalb der Sonnenbranddosis ebenfalls geschädigt.

Schützen Selbstbräuner vor Sonnenbrand?

Das ist ein absolut falscher Mythos. Denn Selbstbräuner wirken auf eine völlig andere Art und Weise als UV-Strahlen. Denn wenn der Körper Sonne abbekommt, bildet er als Reaktion auf die UVB-Strahlen das Pigment Melanin. Dieses schützt und sorgt gleichzeitig für eine braune Tönung. Selbstbräuner funktionieren allerdings auf eine ganz andere Art, denn sie färben lediglich die obere Hautschicht und sind praktisch so etwas wie ein dauerhaftes Make-up. Die Bräune sieht zwar echt aus, schützt die Haut jedoch überhaupt nicht. Sie bekommt daher genauso schnell einen Sonnenbrand wie der schneeweiße Körper der Ungebräunten.

Hilft Quark tatsächlich gegen Sonnenbrand?

Wo dieser Mythos herkommt ist unklar, aber er ist auf alle Fälle völlig falsch. Nicht nur, dass der Quark nicht gegen den schmerzhaften Sonnenbrand hilft, nein er kann durch die natürlich darin enthaltenen Bakterien eher noch die Haut zusätzlich entzünden. Der einzige eventuelle Effekt, weswegen der Mythos vielleicht mal seinen Anfang gefunden hat, ist der, dass der Quark aus dem Kühlschrank natürlich die gereizte du brennende Haut abkühlt, Das würde jedoch ein mit Eiswasser befeuchtetes Handtuch ebenfalls tun.

Wesentlich besser ist es, die verbrannten Stellen mit einem kühlenden Gel zu bestreichen, oder in ganz besonders schweren Fällen von Sonnenbrand eine Kortison Creme aufzutragen. Hier haben wir ein Tipps für euch um Sonnenbrand schnell zu behandeln.

Aus medizinischer Sicht ist ein Sonnenbrand eine ernste Sache. Es handelt sich nämlich um eine Entzündung der Haut, ausgelöst durch zu viel UV-Strahlung. Es ist also durchaus angeraten, bei starken Sonnenbränden einen Arzt oder Apotheker aufzusuchen.

Wird man im Wasser braun?

Auch unter Wasser wird der Körper immer noch braun, denn 60% der UVB-Strahlen und sogar 85% der UVA-Strahlen kommen noch einen halben Meter unter der Wasseroberfläche an unsere Haut heran. Deshalb darf man auch vor dem Gang ins Meer, in den Badesee oder in den Swimming-Pool das gewissenhafte Eincremen mit einem guten Produkt nicht vergessen. Einen ausführlichen Artikel haben wir hier : Wird man im Wasser braun?

Wird man im Wasser schneller Braun?

Ja, und zwar ganz eindeutig. Denn das Wasser reflektiert die UV-Strahlen und somit werden die Körperteile, die aus dem Wasser ragen sogar noch schneller braun. Deshalb sollte man im Wasser immer eine wasserfeste Sonnencreme benutzen. Wer sich schützen möchte, kann auch spezielle Textilien für Wassersportler benutzen. Falls Sie allerdings zu denen gehören, die den Bräunungseffekt ausnutzen wollen, dann halten sie sich dich einfach so viel wie möglich im Wasser auf – natürlich unter Verwendung einer guten Sonnencreme. Denn im Wasser hält man länger durch. Durch die Bewegung und die Reflektion der Strahlen im Wasser wird man auch sehr regelmäßig braun.

 

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